Präriegarten anlegen – Diese Blumen und Gräser passen hinein

In vielen Filmen reiten Cowboys durch unendlich Weiten, die geschmückt sind mit wunderschönen Blumen. Dieses Flair können Sie sich in Form eines Präriegarten nach Hause holen.

Präriegärten sind pflegeleicht
Präriegärten sind pflegeleicht

Unendliche Weiten, kaum ein Baum weit und breit, nur Gräser und Wildblumen: so eine Landschaft kennen Sie nur aus Cowboy- und Indianerfilmen? Dabei handelt es sich meist um die so genannte Prärie, einer Grassteppe auf dem nordamerikanischen Kontinent. Sie hat einen ganz besonderen Charme. Genau diesen können Sie sich nach Hause holen. Und zwar indem Sie einen Präriegarten anlegen. Er ist pflegeleicht und liegt im Trend. Die Auswahl an geeigneten Gräsern und Blumen ist außerdem unerschöpflich.

Der Pflegeaufwand für Präriegärten ist zudem sehr begrenzt. Sie müssen nicht düngen und nur in der Phase des Anwachsens regelmäßig gießen, später dann nur noch bei lange anhaltender Trockenheit. Die Beseitigung von Unkraut ist nach zwei bis drei Jahren ebenfalls kein Thema mehr, da sich die Stauden dann so weit ausgebreitet haben, dass ein dichter Teppich entstanden ist. Neben dem wilden Charme sprechen also auch ganz handfeste Gründe dafür, einen Präriegarten anzulegen. Doch wie wird das gemacht? Und welche Pflanzen passen dort hinein? Das alles wollen wir nun einmal klären.

Wo gedeiht ein Präriegarten am besten?

Legen Sie Ihren Präriegarten an einem hellen Standort an, so dass die Gräser pro Tag vier Stunden oder länger der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Hinsichtlich des Bodens stellen Präriegräser und viele passende Blumen keine hohen Ansprüche. Sandiger Untergrund wird ebenso akzeptiert wie humusreicher Boden. Allerdings ist eine gute Wasserdurchlässigkeit wichtig. Bei verdichtetem Boden können Sie leicht durch die Zugabe von grobem Sand und Kieseln Abhilfe schaffen.

Pflanzenvorschläge für Ihren Präriegarten

❖ Sternkugellauch (Allium cristophii):

Sternkugellauch
© Turi – Fotolia.com
  • robuste, ausdauernde Pflanze
  • bis 60 cm hoch
  • große, kugelrunde Blütenstände mit sternförmigen Blüten in Violett

❖ Plattährengras (Chasmanthium latifolium):

  • verdankt seinen Namen den flachen braunen Blütenähren mit einem Hauch Rosa
  • kann bis zu 100 cm hoch werden
  • sorgt mit goldgelbem Laub im Herbst für tolle optische Effekte

❖ Tautropfengras (Sporobolus heterolepis):

  • filigranes nordamerikanisches Präriegras
  • reizvoller Kontrast von grünen Halmen und ockerfarbenen Blütenrispen
  • Blüten duften wunderbar
  • mit Wuchshöhen von 30 bis 50 cm gut für die Ränder des Präriebeets geeignet

❖ Duftnessel (Agastache rugusa):

Duftnessel
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  • wunderschöne, bis 150 cm hohe Staude
  • prächtige blaue bis violette Blütenstände
  • ausgedehnte Blütezeit von mehr als zwei Monaten
  • zieht Bienen und Vögel an

❖ Bartgras (Andropogon gerardii):

  • sehr anspruchsloses, robustes und langlebiges Präriegras
  • attraktives blaugrünes Laub, das ab Herbst braune bis rötliche Farbe annimmt
  • Wuchshöhe kann 150 cm erreichen

❖ Kokardenblume (Gaillardia):

Kokardenblume
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  • die Kokardenblume ist eine 30 bis 80 cm hohe, buschig wachsende Staude
  • farbenprächtige rote Blüten mit gelben Rändern
  • benötigt in sehr kalten Lagen möglicherweise Winterschutz
  • braucht auf jeden Fall viel Sonne und bevorzugt Sandböden

❖ Moskitogras (Bouteloua gracilis):

  • in Mexiko heimisches Gras mit braunen horizontalen Blüten
  • wird 20 bis 50 cm hoch
  • passt dank seiner „optischen Ruhe“ gut zwischen farbenfrohe Gräser und Blumen
  • wird 20 bis 40 cm hoch

Foto1: © Ingo Bartussek – Fotolia.com, Foto2: © Turi – Fotolia.com

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